Gruppe des Museumsvereins erkundet den Schlosspark – schöner Ausklang im Schatten alter Bäume

Am Samstag, den 25. Juli 2026, bei schönstem Wetter und sommerlicher Hitze traf sich unsere Exkursionsgruppe im Schatten des Hofs von Schloss Heiligenberg bei Jugenheim. Wir warteten auf die Führerin, die uns freundliche begrüßte und dann mitnahm, am künstlichen Teich vorbei, wo wir erste Informationen zu Schloss und Besitzern erhielten, dann hinauf zur Ruine der Klosterkirche. Wir erfuhren, dass sie zum größten Teil als romantischer Ruinen-Neubau des 19. Jahrhunderts dasteht, im Chor wurde damals Maßwerk aus der eben abgerissenen Kirche von Gronau verbaut.
Wir gingen in das üblicherweise abgeschlossene Terrain der alten Zentlinde, der Gedächtniskapelle, des großen goldenen Kreuzes und des Grabes der Stammeltern des Hauses Battenberg/Mountbatten, wo wir weitere Einsichten gewinnen konnten.
Vor dem Schloss und schließlich im „Russenhaus“ wurde das Bild der Geschichte von Familie Battenberg, Schloss und Park rund, sodass wir nach dieser schönen und lehrreichen Tour zum gemütlichen Teil auf der Terrasse des Lokals mit schöner Aussicht und im heute ersehnten Schatten übergingen.
Wegen des großen Interesses konnten leider nicht alle Interessenten teilnehmen, die Teilnehmerzahl war strikt begrenzt. Aber allen, die nicht mitkommen konnten zum Trost: die Führung kann man auch privat buchen, sofern die Mindestteilnehmerzahl zusammen kommt.
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„Zu Fuß durch zwei Jahrtausende“, unter diesem Motto machte eine Exkursionsgruppe des Museumsvereins einem zweieinhalbstündigen geführten Stadtmauerrundgang in Worms.


Wieder kommt ein breites Spektrum an lokalgeschichtlichen Themen zu den interessierten Leserinnen und Lesern: Es geht um


Nach der Mittagspause erkundeten die einen Teilnehmer weitere Teile der Altstadt in Eigenregie, während die anderen die Brauerei Faust besuchten und an einer eineinhalbstündigen Erlebnisführung dort teilnahmen. Auf dem Weg vom und zum Busparkplatz konnten die Besucher aus Bensheim noch ein Kuriosum bestaunen, nämlich den Staffelbrunserbrunnen von 2006, ein Kunstwerk der besonderen Art, dessen Name auf den Spitznamen der Miltenberger zurückgeht und drei Männer sehr authentisch beim „Wasserlassen“ zeigt und ein beliebtes Fotomotiv für Jung und Alt darstellt. Es war wieder eine schöne Fahrt und wir freuen uns schon auf unsere nächsten Touren: im Juli nach Worms zu einem Stadtmauerrundgang und im September wieder eine Tagesfahrt nach Oppenheim mit seiner Burg, dem Kellerlabyrinth, dem Stadtmuseum und der malerischen Altstadt.
Wieder ist ein Jahr ins Land gezogen, für die Stadt Bensheim klang es mit großen finanziellen Schwierigkeiten düster aus. Aber Bensheim kennt als Stadt das helle Licht ebenso wie den dunklen Schatten – der Museumsverein bewahrt die Erinnerung an beides, indem wir den Blick auf unsere Stadt werfen, die lokale und regionale Geschichte und Denkmalpflege, ihre Entwicklung erforschen und in den „Mitteilungen“ dokumentieren.